Rotauge

(Rutilus rutilus)
Familie Karpfenartige (Cyprinidae)
Vorkommen Heimisch
Status Nicht gefährdet

Kennzeichen
Hochrückiger, seitlich zusammengedrückter Körper
Rückenflossenansatz über Bauchflossenansatz
Rote Iris (Augenkreis), namensgebend
Maul end- bis leicht unterständig
Bauchkante zwischen Bauchflossen und Afterflosse gerundet
Färbung der Flossen: transparent bis orange
ø Länge: 20 – 30 cm (selten bis 40 cm)
Lebensweise
Häufiger Schwarmfisch, anspruchslose Pionierart – besiedelt ­verschiedenste Gewässertypen: Seen, Teiche und Fließgewässer
Relativ unempfindlich gegen Gewässerverschmutzung
Nahrung
Plankton, wirbellose Kleintiere und Pflanzenteile
Fortpflanzung
Frühjahrslaicher; Laichzeit: April bis Mai ab 10 °C
Krautlaicher, Haftlaicher
Eiablage erfolgt an seichten Uferstellen auf Pflanzen, Äste und Steine, oft im Schwarm
Milchner mit feinkörnigem Laichausschlag
Sonstiges
Verwechslungsgefahr mit Rotfeder
Andere Bezeichnung: Plötze
Wichtige Nahrungsgrundlage vieler Raubfische
Im Bodensee treten häufig Kreuzungen mit Brachsen auf; die fruchtbaren Nachkommen (Hybridform) können sich jedoch nur wieder mit einer der beiden Stammformen erfolgreich rückkreuzen; Hybridisierungen auch mit Rotfeder und Güster möglich